Alle Beiträge von Melanie

Fluchtfahrzeug

Ich bin ja eigentlich gar nicht so karnevalistisch unterwegs, aber da wir genau auf dem Alaaf/Helau-Äquator wohnen, kommt man hier kaum drum herum.

Daher konnte ich mir heute nicht verkneifen, Rusty als Panzerknacker-Fluchtfahrzeug zu verkleiden.

Huiiiii

Weihnachts-Shooting

Mitten im Rheinland, unter der Doppelsmog-Glocke von Köln und Düsseldorf und damit sehr nah am Rhein zu wohnen, hat einen großen Nachteil: hier ist es im Winter wärmer als überall anders in Deutschland. Warm = selten Schnee. Selten Schnee = keine tollen Pferde-im-Schnee-Aufnahmen.

Seit Rusty zu unserem Vierhufer-Team gehört, schwebte mir schon ein Motiv mit beiden Ponys, meinem Mann und mir für eine schrecklich spiessige Weihnachtskarte vor. Was hat uns davon bisher abgehalten? Das Schnee-Problem von oben! Wer will schon eine Weihnachtskarte mit Ponys im Matsch.

Aber heute früh sehe ich aus dem Fenster – und es ist WEISS! Da Männe mit Fieber im Bett liegt, musste ich umdisponieren, aber für Schnappschüsse hat es gereicht und ein Bild für die Weihnachtskarten 2017 mit Santa’s Little Helper Rusty ist auch dabei rumgekommen.

Mittags war die „weisse Pracht“ übrigens schon wieder weggeschmolzen. Und das war diesen Winter der einzige Tag mit zumindest etwas Schnee!

Sicher, dass da kein Geschenk für mich dabei ist? Mit ein paar Möhrchen drin vielleicht?
Vergilbtes Pony im Schnee – dann findet es man zumindest wieder
Belohnung für das Fotomodell

Bundeshettyfestival 2016

Vor einem Jahr waren wir ohne Pony zum Bundesshettyfestival in Bad Harzburg und haben uns für dieses Jahr eine Teilnahme fest vorgenommen. Da können wir einen Haken dran machen: wir waren da und haben einen ganzen Korb voll Schleifen, Pokale und Ehrenpreise wieder mit nach Hause genommen.

Und das, obwohl man wirklich bei Rusty und mir leistungsmäßig nur vom Olympischen Gedanken „Hauptsache mitgemacht“ reden konnte.

Aber der Reihe nach: Zum am Samstagmorgen stattfindenden Finale der IG Shetland Tour war ich als Jahreswertung-Letzte chancenlos angereist. Also volles Risiko auf der Trabstrecke… und habe zum ersten Mal dieses Jahr Galoppfehler kassiert, weil ich zu schnell für das Pony war. Uups! Im Springparcours waren wir zwar fehlerfrei, aber nicht gerade die schnellsten. Im anschließenden Trail lief alles gut, bis Quietscheentchen-Werfen dran war. Das ging daneben, also das Entchen neben den Korb. Den anschließenden Schwebebalken habe ich noch geschafft, aber das unauffällige rot-weisse Flattertor mit der hübschen Nummer 11, die direkt auf die Schwebebalken-Hindernisnummer 10 folgte, und welches direkt in Verlängerung des Schwebebalkens stand, habe ich mal ganz elegant ausgelassen und direkt das Ziel angesteuert.

Das ist mir in 20 Jahren Turniersport noch NIE passiert und Hindernis auslassen gibt seeeehr viele Fehlerpunkte, also konnte ich so ganz entspannt meinen Jahreslistenplatz halten. 😉

Kann nur daran liegen, dass ich früher auf dem Pferd unterwegs war und sich mein Gehirn ja jetzt auch noch um die Aufgabe „selber laufen“ kümmern musste.

Meine „Angstprüfung“ war aber das Trabrennen auf der Rennbahn: Massenstart und gefühlte 1km leicht bergauf (tatsächlich waren es vielleicht 200m). Ich bin in der Gruppe „17,5 Jahre plus“ gestartet, da bestand die Masse, die startete, aus ganzen 5 Teilnehmern. Persönliches Ziel: ankommen, nicht kollabieren und nicht Letzter werden. Hat geklappt… ich bin zwar als Letzte im Ziel angekommen, aber ein anderer hatte mehr Galoppfehler. Ich sag‘ nur Hase und Igel.

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Auf die Plätze…
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auf der Zielgeraden nur noch locker auslaufen

Da das ganze Wochenende unter dem Motto Spaß stand, hatte ich noch für den Eierlauf am Abend genannt und bin in meiner Abteilung nicht als Erste ausgeschieden. Auch dieses Ziel erreicht!

Höchste Konzentration jetzt!
Höchste Konzentration jetzt!

 


 

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Am Sonntag ging es recht früh mit der Zuchtschau los und Rusty war der erste vorgestellte Hengst. Nur das frühe Pony kriegt die Schleife oder so ähnlich und das Tüpfelchen hat sich erstklassig präsentiert.

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Konkurrenzlos war da schon klar, dass er am Nachmittag in seinem eigenen Endring Bundessieger werden würde und ich muss sagen, das Pony sieht mit Schärpe einfach sehr schick aus. Allerdings war der Richter auch sehr ehrlich zu uns und ich habe nun die zweite Meinung, die ich haben wollte.

Rusty wird ein Wallach und bleibt das niedlichste Sportpony der Welt… und wird nächstes Jahr in der Verwendungsklasse für Wallache vorgestellt. 

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Für die Senior Trophy sind wir dann nochmal im Springen (Nullrunde) und Trail (diesmal kein Hindernis ausgelassen!) gestartet. Nur die Langzügeldressur, die ich mir ja als Ziel für dieses Jahr vorgenommen hatte, war unterirdisch. Ein bisschen früher als 10 Tage vorher mit dem gezielten Training dafür anfangen wäre vielleicht gut gewesen. Und weniger lange bei 30 Grad auf dem Vorbereitungsplatz warten hätte der Pony-Laune gut getan.

Unsere Vorstellung war nicht gerade harmonisch, die Bahnfiguren nur grob zu erahnen und die Bahnpunkte lebten auch alle sicher, denn ich habe jeden einzelnen verfehlt.

Aber wir waren dabei, Rusty ist erst vier Jahre und da muss ja noch Luft nach oben bleiben.

 
Da es für jede Prüfung direkt beim Verlassen des Parcours ein Teilnehmerschleifchen gab, hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einen ganzen Stapel zusammen.

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Schleifen Overload

Bei der Trophy-Siegerehrung am späten Nachmittag kam dann noch der 3. Platz in der Senior Runners Trophy dazu inklusive weiterem Schleifchen, Pokal und Ehrenpreis.

 


Fazit: nette Leute, super Organisation, tolle Anlage und entspannte Turnieratmosphäre. Egal ob man nur zusieht wie letztes Jahr oder mitmacht. Der Termin für nächstes Jahr ist schon notiert!

Die Puzzlestücke rutschen zusammen

Noch ist es kein fertiges Puzzle, aber man kann das Motiv schon erahnen.

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Je enger der Weg… und das Essen rechts und links – direkt in Pony-Maul-Höhe

Das Fahren vom Boden klappt viel besser, seit ich meinem eigenen Perfektionismus und Sicherheitsdenken einen Riegel vorgeschoben habe und einfach mal mit Rusty die sicheren vier Wände der Reithalle verlassen habe. Drinnen war das Fahren auf 6 Beinen ein einziger K(r)ampf mit viel Genörgel und Mauligkeit auf Ponyseite und Unzufriedenheit auf meiner. Also Mut zum Risiko, und siehe da: Lenken ist auf engen Feldwegen auf einmal viel leichter und verständlicher und klappt seit dem auch in der Halle viel besser.

Aber so ein Pferde-Zwerg verleitet auch wirklich zu grenzwertig leichtsinnigem Verhalten und Aktionen, die mir mit einem größeren Pferd NIE in den Sinn kommen würden.

So habe ich schon im März einfach mal ohne Helfer eines Abends das erste Mal einen Autoreifen an Rusty drangehängt. Liebe Kinder, macht das bitte nicht zuhause mit eurem Pony nach! Dafür solltet ihr fachkundige Helfer fragen, deren Oberstübchen funktioniert. Also nicht mich. 🙂  Aber: vom ersten Moment zog der Kleine routiniert wie mein Großer – ruhig, entspannt und kraftvoll. Nach zwei Runden im Hallensand war aber Schluss, da ging ihm dann doch noch die Kraft aus.

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Guck mal, kann schon die Halle mit einem Autoreifen abziehen 🙂

Beflügelt durch diese Erfolge und das unendlich schnelle Lerntempo (beim dritten Mal Reifen ziehen stand das Pony ohne Helfer beim Anschirren schon festgewurzelt in der Halle, während ich die Stränge befestigt habe), musste ein Sulky her. Ein netter Wochenendtrip an die Nordsee hat das gebrauchte Sportgerät dann direkt ins Rheinland geholt.

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WP_20160531_19_55_14_ProAuch die Sulky-Gewöhnung war problemfrei. Mensch mit Pony-Keksen in der Tasche zieht den Sulky durch die Halle, während das Pony zuguckt, mitläuft, und für interessiert-den-Sulky-begutachten jedesmal einen Keks in die Schnute geschoben kriegt – das muss eine lange Freundschaft werden! Wenn er nur wüsste, dass wir bald die Rollen vertauschen und dann die Anzahl der Kekse auch wieder drastisch abnimmt.
Auch das Anspannen lief problemfrei. Beim ersten Mal anschirren im Juni haben wir direkt nach 5 Minuten die Halle verlassen, sind gepflegt mal mit der Radnabe am Tor hängen geblieben, was aber auch kein Drama war und haben draussen eine entspannte Runde gedreht – inklusive erstem Kurz-Kehrt.

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Heute habe ich ihn zum ersten Mal direkt draussen angespannt und bin ihn vom Boden eine Runde mit Straßenverkehr gefahren, auch streckenweise im Trab, solange meine Puste reichte.

Wenn das Lerntempo so weitergeht und Rusty so gechillt bleibt, sitze ich in wenigen Wochen auch drauf und kann entspannte Geländerunden beginnen.

Und darauf freue ich mich wie ein Schnitzel!

Verladetraining

Nachdem das Verladen zur Equitana und zur ersten IG Shetland Tour nicht so gut geklappt hat (weil ich es auch eigentlich nie geübt hatte), wollte ich den Zustand korrigieren. Ja, man kann als Einzelperson ein Shetty auch einfach in den Hänger schieben, aber das ist ja keine Dauerlösung.

Meine Meinung zum Verladen: sie müssen sich nicht notwendigerweise in den  Anhänger schicken lassen, aber irgendwie müssen sie stressfrei, flott, und jederzeit abrufbar rein. Tragen, schieben, ziehen, prügeln sind keine Option – vor allem wenn es z.B. in einem medizinischen Notfall einfach auch mal um jede Minute geht.

Solange also Henry’s Kutsche noch nicht wieder im Anhänger stand, habe ich die Gunst der Stunde genutzt.

Und da Hinknien für das Pony heisst „komm her zum kuscheln, dann gibt’s einen Keks“, meine Knie aber ein langes Knien nicht mehr mitmachen, sieht erfolgreiches Verladen mit Futterbelohnung im Anhänger dann so aus – Shetty-Style.

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Liebe Kinder, nicht zuhause nachmachen! Shettys sind echt nicht gut für mein Risikobewusstsein, aber machen einige Dinge so herrlich unkompliziert.

 

Wassergräben und Hummelhüften

Letzten September habe ich mir und dem kleinen Pony was vorgenommen: wir wollen bei der IG Shetland Tour 2016 starten.
Und heute war es soweit, unsere erste Tourstation stand an.

Die Tour ist ein Dreikampf, den es in einer geführten, einer gerittenen und einer gefahrenen Variante gibt. Für mich als Runner heisst das: ca. 100m Trabrennen an der Hand, Springparcours über ca. 40cm (ich muss mit rüber, ist ja kein Dog Agility), und zuletzt ein Geschicklichkeitsparcours.

Zum Glück gibt es eine Ü40-Klasse, sonst müsste ich gegen drahtige 18jährige laufen. Das wäre ziemlich frustierend…

Mit schlappen 200 km Anfahrt – und ja, das war eines der nächstgelegenen Turniere – haben wir uns also in das schöne Lothe bei Paderborn begeben, wo bei strahlendem Sonnenschein auf einer Wiese an einem Kuhstall die hübschen Parcours aufgebaut waren und auch schon viele Shettys, große und kleine Menschen rumwuselten. Im feschen vorgeschriebenen Outfit (weiße Hose, dunkelgrünes Tour-T-Shirt, das alle Teilnehmer erhalten, Handschuhe und Kappe)  ging’s ab ins Getümmel. Wegen der vielen teilnehmenden Kinder gibt’s bei der IG Shetland bezüglich der generellen Kappenpflicht gar keine Diskussion – und das finde ich gut so!

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Beim ersten Tourstart halt noch etwas planlos, wurde mir aber direkt nett von anderen Teilnehmern mit Wissen über Ablauf und Regeln geholfen und so ging Mrs. Hummelhüfte zum ersten Mal mit dem Super-Tüpfel an den Start. Das Tüpfel hatte den Dreh aber noch nicht ganz raus, vor allem nicht, dass es auf Fehler und auch Zeit geht und war recht gemütlich unterwegs.

Aber wie heißt es so schön: wirf Dein Herz zuerst über die Hürde und Dein Pony wird folgen.

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Wassergraben? Das kann ja wohl nicht Dein Ernst sein – wir haben nur Steilsprünge geübt!

Oder so ähnlich zumindest. Hat auch geklappt – bis auf den Wassergraben. Den fand er dann doch zu gruselig und hat verweigert, was einen Strafpunkt gab. Im Geschicklichkeitsparcours blieben wir fehlerfrei, obwohl das Labyrinth für uns beide doch etwas eng war.
Letztendlich hat es mit einem Fehler und aber eher einer schneckenförmigen Zeit in alle drei Teilprüfungen zu einem tollen 11. Platz genau im Mittelfeld der Ü40-Runners Klasse geführt.

Und einen Punkt für die Jahresendwertung haben wir bekommen. Da fehlen dann nur noch eine Trillion Punkte für den Toursieg im September.

Huh, die erste Schleife?

Alle zwei Jahre ist die Rennbahn Neuss Veranstaltungsort der Equitana Open Air und Anziehungspunkt für tausende Besucher. Was wenigen bewusst ist: die vier Partnerverbände schreiben im Rahmenprogramm auch ganz reguläre Turnierprüfungen aus. Unter anderem findet dort immer freitags eine geführte Gelassenheitsprüfung (GHP) statt.

Und was ist ein besserer Start in die Turnierkarriere von Rusty als auf einer Equitana Open Air zu starten? Inmitten von hunderten anderer Pferde und tausenden von Zuschauern auf dem Gelände? Toller Plan, fand ich…

Für Rusty hatte ich keine große Erwartungen und war auf alles vorbereitet. Nun kann man mit einem 91cm-Hengst auch mal Risiken eingehen, ohne sich und andere direkt in Gefahr zu bringen, aber wenn der Rummel ihn zu sehr gestresst hätte, wären wir auch einfach wieder nach Hause gefahren.
Aber es sollte anders kommen. Als ich als 30ste Starterin von 40 Teilnehmern dran war, waren vor mir fast die Hälfte der Teilnehmer mit Beurteilungen von „Ausreichend“ oder schlechter durchgefallen. Es war windig, laut, voll, mit gruseliger Bandenwerbung und Fahnen. Und Rusty war „draußen“ ein wirkliches ungehorsames, bulliges Hengstchen mit Ego für 1,80 Stm. Aber kaum ging es für uns auf dem Platz richtig los und die Bälle kamen unter der Hecke her, legte er plötzlich einen Schalter um zu „Oh toll, das ist spannend hier. Find ich super, dass Du mir hier alles zeigst“.

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Fußbälle von links

Der kleine Angeber … Lob der Richter, die eigentlich unerwartete Wertnote „Gut“ und die ersten Fans an der Bande. Die „och, ist der niedlich“ und „guck mal, das tolle Pony“ waren nicht zu überhören. Besagter Fanclub – und ich rede nicht von meinen phänomenalen Turniertrotteln! – war auf mindestens 10 Leute angewachsen für die zweite Prüfung am Nachmittag, die aber mit einer Wertnote im Mittelfeld ohne Schleifchen ausging.

Übrigens: das routinierte Blondie Henry hat mit seiner Reitbeteiligung ein ganz souveränes „Sehr gut“ in der GHP eingeheimst und von denen gab es nur fünf an dem Tag!

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Ich hatte Rusty aber auch noch für eine Prüfung am Sonntag genannt, „Gehorsam an der Hand“, ausgeschrieben von der IG Welsh für alle nativen Ponyrassen. Bei Ankunft musste ich feststellen, dass ich im 11-köpfigen Starterfeld das einzige Nicht-Welsh an der Hand hatte. Präsenz hat das Tüpfel-Un-Tier ja: im Vorbereitungsbereich zappelte es wieder ganz hengsttypisch rum und zog wieder alle Blicke auf sich.

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Rusty mit vier tierischen Freunden, die alle besser Sitz-Bleib konnten als er.

Dann war ich dran – als letzte Starterin. Und wie am Freitag: es geht los, Schalter umgelegt, Pony mit seiner Konzentration ganz bei mir.

Selbst erst drei Tage zuvor zum ersten Mal geübte rückwärts einparken und rückwärts richten zwischen zwei am Boden liegende Stangen lief auf Fingerzeig.

Nachdem wir durch waren, kurze Rechenpause der Richter und alle Teilnehmer wieder zur Siegerehrung auf den Platz. O-Ton der Ansagerin: „der kleinste wird der größte sein und wir sind bei der IG Welsh ganz tolerant und so gewinnt das einzige Nicht-Welsh diese Prüfung“. Ich hatte die anderen Teilnehmer nicht verfolgt – umso überraschter war ich und wusste nicht, ob ich peinlich berührt sein sollte oder vor Freude wie ein kleines Mädchen auf der Stelle hüpfen sollte. Ich habe mich für das Hüpfen entschieden!

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Schmeckt das?

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an meine Turniertrottel – geplante und spontane – und meine tollen Reit- und Pflegebeteiligungen. Ohne euch könnte ich solche Wochenenden nicht erleben und hätte auch keine Fotos davon!

Gizmo wächst…

… und gedeiht.

Und dazu gehört mittlerweile ein ganzes Programm: Milchbar ist wichtig!

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Schlafen auch… hier nur schwer im Hintergrund mitten in der Sonne zu erkennen, bewacht von Mama Cinderella und „Onkel“ Herr Graf (71cm)

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Und dann kommt noch spielen, auf der Weide rennen und Füße sortieren lernen, mit kleinen und großen Menschen kuscheln, ein bisschen am Halfter rumgeführt werden, Mama auf die Nerven gehen, die Großpferde am Stall verwirren und andere lustige Dinge dazu.

Insgesamt sind wir mit „dem Produkt“ sehr zufrieden: mit 6 Wochen ist Gizmo ein sehr selbstbewusstes, mutiges, extrem menschenbezogenes kleines Fellwesen, das im Exterieur durchaus korrekt zusammengesetzt ist und auf jeden Fall größer als Papa Rusty wird. Bei den bunten Eltern hätten wir uns nur eine andere Farbe gewünscht, aber das kommt vielleicht noch – er hat immer noch blaue Augen. Gerade bei den Partbreds liegt das ja durchaus im Rahmen des Möglichen. Und selbst wenn nicht: ein tolles Pony hat keine schlecht Farbe!

Es ist schön, eines der ersten Fohlen von Rusty am eigenen Stall aufwachsen zu sehen, auch wenn Stute und Fohlen (und der Stall) nicht mir gehören.

Willkommen Gizmo

IMG_1490Geboren am 21. März ganz in der Früh: Rusty’s erster Sohn. Die Mama ist Cinderella und das ist ihr erstes Fohlen. Gizmo kam fast zwei Wochen zu spät und war ein richtig großes Fohlen, aber Mama und Fohlen haben die Geburt ganz alleine in den frühen Morgenstunden bewältigt. Danach war erstmal Schlafen angesagt …

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